
* 27.8.1946 in Tübingen.
Später
in Hamburg, Berlin, Ascona, Frankfurt, Heidelberg, Meersburg, Augsburg,
Paris und München. Ihre Mutter Schauspielerin. Susanne spielt Violine,
Klavier, Gitarre, textet und komponiert, spricht 4 Sprachen und hat Ballettunterricht
genommen. Trat in Paris als Straßensängerin mit Gitarre auf.
Schauspielerin in Fernsehsendungen, Auftritte in TV-Shows. Moderierte gemeinsam
mit Ilja Richter ein Jahr lang die Sendung "4-3-2-1 Hot and Sweet". Fernsehrolle
mit Thomas Fritsch in "Die Hupe".
Man weiß nicht so recht, wo man sie einordnen soll; bekannt ist sie noch aus ihren Tralala-Schlager-Zeiten, aber in letzter Zeit macht sie irgendwie etwas anderes, mit anderen Texten, für sich, aber auch für andere.
Geboren wurde sie an einem 27. August in Tübingen. In ihrer Jugend schon malte sie gerne, lernte auch Gitarre spielen. Nach dem Abgang von der Schule arbeitete sie als technische Zeichnerin in Ascona. Danach war sie viel unterwegs: Zuerst in Paris, dann auf Tramptour durch Frankreich und Italien; dabei sang sie auf den Straßen, folkloristisches hauptsächlich. In München sang sie weiter, wurde "entdeckt", machte Schallplatten und ließ den ganzen damit zusammenhängenden Trubel über sich ergehen; sie war als Schlagersängerin recht erfolgreich. Nebenbei fing sie dann an, zu Schauspielern, Texte zu schreiben, zu komponieren, im Fernsehen zu moderieren.
Und
dann war da eine Pause; aha, dachte man, jetzt ist sie wohl weg vom Fenster.
Aber nach 3 Jahren Pause, nach einer Weltreise, nach parapsychologischen
Interessen, tauchte sie wieder auf und begann von neuem mit musikalischen
Aktivitäten, aber, wie oben schon gesagt, etwas anders als vorher;
sie produziert - auch andere Künstler - und hat kürzlich eine
LP "In Essig und Öl" herausgebracht. Bezeichnend vielleicht für
die neue Suzanne Doucet ihr 45-Minuten-Fernsehporträt mit dem Titel:
"Ich suche mich".
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| A)
Schenk mir einen Tag mit viel Amore
B) Warte nicht auf morgen metronome M 374 (1964) |
A)
Das geht doch keinen etwas an
B) Sei mein Baby (Be My Baby) metronome M 404 (1964) |
A)
Okay, ich geh'!
B) Was fällt dir ein! metronome M 419 (1964) |
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| A)
Wenn New York brennt
B) Es ist vorbei Liberty 15 123 (1968) |
A)
Nein sagt sich so leicht
(Easy To Be Hard) aus dem Musical "Hair" B) Kleine Kinder Liberty 15 347 (1970) |
Suzanne Doucet & Ensemble Rio
Gregory
Rot wie Rubin
LP metronome MLP 15 196 (1966)
In
einer kleinen Bar in München trifft sich allabendlich eine klassenlose
Gesellschaft von Musikenthusiasten. Die Bartheke rankt sich um einen Flügel.
Am Flügel sitzt Rio Gregory und zu seinen Gästen zählt alles,
was in der Welt der Musik - leichter Provenienz - Rang und Namen hat. Vor
einer kleinen Bar in München parkt fast allabendlich ein kleines rotes
Auto, bepackt mit Koffern und Taschen, mit Malzeug und Leinwand, mit Tonbandgeräten,
Schallplatten und einer großen Gitarre. Der Wagen gehört Suzanne
Doucet und sie selbst sitzt, wann immer sie auf der Reise zwischen ihrem
Heim in Campione und ihren Schallplatten-, Funk- und Fernsehverpflichtungen
durch München kommt, in Rios "Bar Ascona".
Eines Tages, angeregt durch eine
neue Komposition Rio Gregorys "Träume aus Papier" mit dem Text
von Jo Balke, kam Suzanne Doucet auf den Gedanken, eine eigene Langspielplatte
zu produzieren, mit leichten Chansons, anspruchsvoller als der Tagesschlager,
anspruchsloser zugleich als das rein literarische Chanson und bisher zu
Unrecht ein wenig vernachlässigt. Alles, was sie bisher an ihren erfolgreichen
Schlagern verdient hatte, steckte sie in dieses Projekt.
Spät nachts entstanden so in der kleinen Bar die meisten Titel dieser Platte und jede der Nummern hat eine kleine Geschichte.
Ein Glas, eine Flasche fängt die Atmosphäre der "Bar Ascona" ein, wie sie Rio Gregory und der junge Autor Rainer Wallgraf empfinden, mit dem Rio Gregory auch die Nummern "Der Brief", "Allein" und "Der Teddybär" schrieb.
Suzanne
Doucet schrieb den Text für Rio Gregorys Komposition "Chantal"
und Rio komponierte die Musik auf Suzannes "Bunter Drachen". Udo
Jürgens stellte Text und Komposition der Nummer "Wenn die Nacht
vergeht" zur Verfügung und die Melodie "Mein erster Weg",
zu der Suzanne Doucet den Text schrieb.
Sie selbst komponierte auf ihrer Gitarre die Musik zu ihren eigenen Texten "Du" und "Irgendein Baum".
Alle Arrangements sind von Rio Gregory,
der auch die musikalische Leitung der Aufnahmen übernahm
und
die Klavier-, Cembalo- und Orgelparts spielte.
Wenn mich der Weg nach München führt, finden Sie mich bestimmt an der Bar eines kleinen Lokals in Schwabing. Rio sitzt am Flügel und spielt mir meine Lieblingsmelodie mit dem Text von Jo Balke "Rot wie Rubin".
(Text von Helmut Zacharias auf
der Rückseite der Langspielplatte "Rot wie Rubin" von 1966.)
Diese Karte stammt aus dem Jahre
1965
- Suzanne hatte bis dahin bei METRONOME
vier Singles aufgenommen:
| M 374 | Schenk mir einen Tag mit viel Amore |
| Warte nicht auf morgen | |
| M 401 | Das geht doch keinen etwas an |
| Sei mein Baby (Be My Baby) | |
| M 419 | Okay, ich geh'! |
| Was fällt dir ein! | |
| M 450 | So long, so long |
| Oho Aha |
