
Nach seinen Millionenerfolgen in den 60er Jahren ("Ha, Ha Said The Clown", "Mighty Quinn", "My Name Is Jack") schaffte Manfred Mann den Sprung zu einem ernstzunehmenden Musiker. Er erhielt an der Londoner Universität den Lehrstuhl für Rock- und Popmusik.
Manfred Mann schaffte auch seine zweite Musik-Geburt. Er gehört zur Popszene seit der ersten Stunde und produzierte Millionenerfolge.
1969 wurde es still um ihn. Manfred Mann zog sich mit einem dicken Finanzpolster zurück und nur seine engsten Freunde wußten, was er machte: Er spielte Jazz. Zwar schien er damit zufrieden zu sein, doch stellte sich kein publikumswirksamer Erfolg ein.
Manfred Mann gründete 1971 seine jetzige Gruppe "Earthband", die bis heute in unveränderter Besetzung spielt; Mick Rogers (Gitarre, Gesang), Colin Pattenden (Baß), Chris Slade (Schlagzeug) und Manfred Mann (Orgel und Synthesizer).
Bis zum endgültigen Durchbruch brauchte der neue Mann Sound noch weitere 2 Jahre - jetzt begeistern sie das Publikum mit ihrer Mischung aus Jazz, Rock und Improvisation.
Die Kritiker bezeichnen diese Periode von Manfred Mann als seine reifste überhaupt.
Manfred Mann
A) Sie (She)
B) Pretty Baby
weine nicht (Come tomorrow)
Electrola E
22 982
Mit
"Mighty Quinn",' einem Song, der von Bob Dylan komponiert wurde, sind er
und seine Gruppe (Manfred, Mike Hugg, Tom McGuiness, Klaus Voormann und
Mike D'Abo) auf die Spitzenposition der Hitparade gekommen. Bei diesem
Top Hit hatte Manfred eine gute Nase. Als er den Song von Bob Dylan hörte,
rannte er mit seiner Gruppe ins Studio, um festzustellen, wie er mit dem
Manfred Mann-Sound klingen würde. Der "Sound" stimmte und Manfred
Mann stieg aus der Kälte des Mißerfolgs in die heißen
Zonen der Hitparade auf.
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| A)
My Name Is Jack
B) There Is A Man (n) fontana 267 851 TF (1968) |
A)
Fox On The Run
B) Too Many People fontana 267 906 TF (1968) |