LYS ASSIA

*3.3.1926 in Hürlikon (Schweiz)

als Tochter eines Installateurs. Gesangsstudium in Zürich. Bei Probeaufnahmen im Studio entdeckt. 1942 Miss Frankreich. Reisen durch Europa und Amerika.

Erfolgreiche Schallplatten: "O mein Papa", "Das alte Karussell", "Arrivederci Roma", "Good Night, Sweetheart", "Eine weiße Hochzeitskutsche" (insgesamt 6 Goldene Schallplatten).

Heiratete den dänischen General-Konsul Oscar Pedersen, zog sich aus dem Showgeschäft zurück und eröffnete Hotels in Deutschland, Dänemark, der Schweiz, Japan und Südamerika.

Versucht Comeback. Trat 1972 als Showstar im Fernsehen auf. 1972 vierwöchige Amerika-Tournee mit Peter Kreuder.
 
 
 

Geboren am 3. März 1926 in Lausanne.

Während und nach ihrer Schulzeit besuchte sie ein Konservatorium und später die Kunstakademie in Zürich. Sie erhielt Tanzunterricht und gab ihr Debut in diesem Fach im "Corso Pa-lais".

Ihre Premiere als Sängerin hatte sie mit dem Orchester Eddie Bruner auf Bühnen in Genf, Zürich, Basel und Lugano. Ihre Karriere aber begann 1946 mit dem Lied "Eine weiße Hochzeitskutsche". Nach Auftritten in Paris und London eroberte sie Deutschland. "The Doggie In Ihe Window" (Was kostet das Hündchen dort im Fenster), "Moulin Rouge" und "Über's Jahr, wenn die Kornblumen blühen" waren die musikalischen Wegweiser zu ihrem Welterfolg "O mein Papa", der einmal ihrem todkranken Vater gewidmet war und zum anderen die Assia uber Nacht als excellente Chanson-Interpretin bekannt machte.

Von da an sang sie ihre Lieder in den großen Varietépalästen der ganzen Welt - von New York bis Rio, von Madrid bis Rom. Lys Assia lebte dann vier Jahre in Spanien, zog wieder zurück in die Schweiz und heiratete. Vier Jahre später starb ihr Mann, und die Assia stürzte sich wieder in die Arbeit.
1963 heiratete sie zum zweiten Mal, zog nach Dänemark und widmete sich mehr den Interessen ihres Mannes, dem Hotelier Oscar Pedersen.

Einige Jahre hielt sie es ohne Bühne aus, aber dann zog es sie doch wieder hinaus. Allerdings nicht mehr mit der Intensität früherer Zeiten. Daneben widmet sie sich intensiv ihren Hobbies: Golf, Malen und Fischen.
 
 
 


aus Star Revue Nr. 24 November 1959 Seite 35

aus Star Revue Nr. 22 Oktober 1959 Seite 5


 
 
 
Zwischen Rom und Paris E.P.
A) Arrivederci Roma
B) Nachts in Paris
C) Schweizer Mädel
D) Monsieur Taxi-Chauffeur
Decca Füllschrift DX 1785 (1956)
A) Was kann schöner sein
(Que Séra Séra)
B) Meine Mama...
Decca D 18367 (1956)
4 x Lys Assia E.P.
A) Die Welt war nie so schön für mich 
(Around The World)
B) Bim-Bam-Bum
C) Bon soir, Chérie
D) Du sagst mir so zärtlich auf Wiedersehn
Decca Füllschrift DX 1968 (1957)
Lys-Assia-Evergreens E.P.
A) O mein Papa
(aus dem Singspiel "Feuerwerk")
B) Ponylied
(aus dem Singspiel "Feuerwerk")
C) Bel Ami
D) Bei dir war es immer so schön
(aus dem gleichnamigen Film)
Decca Füllschrift DX 2059 (1958)
A) Piccolissima Serenata
B) Come Prima
Decca D 18 830 (1958)
Schlager-Tournee mit Lys Assia E.P.
A) Signore
B) Ein Mann wie du
(Impatient Lover)
C) Wenn die Sonne scheint in Portugal
D) Caballero
Telefunken Füllschrift Stereo SUX 4898 (1959)
A) Ein Schiff wird kommen
(Hafen von Piräus)
B) Mach dich schön
(Fais-toi belle)
Philips 345 247 PF (1960)
A) Ein kleiner gold'ner Ring
(Deutsche Schlagerfestspiele 1961)
B) Das erste du
(Your Other Love)
Telefunken U 55 324 (1961)
A) Für immer (Moon River)
B) Weit - so weit... 
(Can't Help Falling In Love)
Telefunken U 55 397 (1962)
A) Die Sterne von Syrakus
B) Viele liebe Briefe (Ay-ay-ay)
(L'ultima lettera)
Telefunken U 55 439 (1962)
A) Schwarze Perlen
B) Heute singt das Meer tausend Lieder
Telefunken U 55 478 (1963)
A) O mein Papa
(Neuaufnahme)
B) Ponylied
Telefunken U 55 973 (1967)

Geboren am 3. März 1926 in Hurlikon, Schweiz. Wirklicher Name: Rosel Schärer

Fräulein Schönheit wurde ihr Beiname. Ursprünglich eine Tänzerin, mußte sie 1940 für eine Kollegin als Sängerin einspringen. Sie machte ihre Sache so gut, daß sie daraufhin sehr bald ins Musikgeschäft einsteigen mußte.

1948 war sie zu Gast bei Josephine Baker und ging mit dem Orchester Percy Faith auf Amerikatournee. Bob Huber schloß einen Managementvertrag mit ihr ab, und dieser führte zu einem Vertrag mit Decca in der Schweiz.

1953 arbeitete sie an dem Film "Schlagerparade" mit und 1954 landete sie ihren großen Hit "Oh mein Papa". Die Platte gehört heute zu den berühmtesten Titeln, die die Schlagerwelt je hervorgebracht hat. 1955 kommt dann der Film "Ein Mann vergißt die Liebe" und die Plattenerfolge "Hollandmädel", Jolie Jaqueline", "Arreviderci Darling", "Bim Bam Bum", "Mi Casa Su Casa"' "Ein Herz, das keine Liebe kennt" und ihr Eurovisionsfestival Titel "Giorgio". 1959 hat sie einen gigantischen Hit mit "Wenn die Glocken hell erklingen" und ein Jahr später folgte dann ihr internationaler Erfolg mit "La Golodrina".

Während der sechziger Jahre machte sie noch Platten, verschwand aber 1962 aus den Hitlisten.
Auf LP's sang sie Schlager, Chansons und internationales Repertoire.
 
 




 
 


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