ILSE WERNER

(Ilse Still)
*11.07.1921in Batavia auf Java.
(heute Djarkata)

Nach Schauspielausbildung am Max Reinhardt-Seminar in Wien Engagement am Josephstadt-Theater in Wien.

Wurde 1941 von Werner Bochmann entdeckt; ihre erste Schallplatte war "Die kleine Stadt will schlafen geh'n". Den Schlager "So wird's nie wieder sein" wählte sie als Titel ihrer Autobiografie.

Sie war erfolgreich als Schlagersängerin und -pfeiferin. Zahlreiche Fernsehauftritte.

Erfolgreiche Titel: "Sing ein Lied, wenn du mal traurig bist" (1941); "So wird's nie wieder sein" (1941); "Wir machen Musik" (1942); "Fips, der Pfeifer" (1943); "Baciare" (1960); "Das kann sich alles noch ändern" (1961); "Ich möchte auch mal nach Paris" (1961); "Was sind schon fünfzig Jahre" (1971).
 
 

Geboren am 11.Juli 1921 in Batavia (Jakarta), Indonesien,
der Vater ist ein niederländicher Exportkaufmann namens O.E.G. Still und ihre Mutter ist Lilli Werner aus Frankfurt am Main.

Im Alter von zehn Jahren zieht Ilse von Batavia nach Frankfurt am Main. Nach der Schulzeit dort geht sie nach Wien und studiert Schauspielerei an der Max-Reinhardts Schule der dramatischen Künste. Sie tritt 1937 erstmals in einem Theaterstück namens "Glück" auf und wird von der UFA nach Berlin eingeladen und unterzeichnet dort ihren ersten Vertrag als Filmschauspielerin.

Der Film "Wunschkonzert" macht sie 1940 zu einem nationalen Star. Zu der Zeit wird sie von Werner Bochmann, einem bekannten Komponisten als Sängerin entdeckt und schon bald ist sie auch für ihr virtuoses Pfeifen bekannt und berühmt. Bis Kriegsende spielt sie in 35 Spielfilmen Hauptrollen.

Der Film "Wir machen Musik" (1942) wird ein Kassenschlager und der gleichnamige Titelsong wird ihr bekanntester Schlager. Eine Erkennungsmelodie für Ilse. 1942/43 spielt sie noch in den Filmen "Münchhausen" (1942) und "Große Freiheit Nr. 7" (1943), beide mit Hans Albers.

1948 heiratet sie den amerikanischen Journalist John de Forest und geht mit ihm nach Amerika. Bis zur Scheidung 1953 lebt sie in Los Angeles.

Sie kehrt nach Deutschland zurück und heiratet 1954 Josef Niessen, der Orchesterchef des Orchesters des Bayrischen Rundfunks. Ilse zieht sich für einige Jahre aus dem Showgeschäft zurück und startet 1959 bei der neu gegründeten Schallplattenfirma Ariola ein Comeback.

Ihr Lied "Baciare" wird 1960 ein Hit in fast ganz Europa. In den sechziger und siebziger Jahren ist sie ein beliebter Gast im Deutschen Fernsehen und 1967 bekommt sie sogar ihre eigene Fernseh - Show "Eine Frau mit Pfiff" die um ihre Songs herum gebaut ist.

1970 spielt sie die Rolle der "Anna" in der deutschen Produktion "Der König und ich". Auch in den siebziger Jahren ist sie im Fernsehen sehr präsent.

1981 veröffentlicht sie ihre Autobiografie "So wird's nie wieder sein" und 1986 wird sie mit dem "Filmband in Gold" für besondere Verdienste um den deutsche Film ausgezeichnet.
 
 
 
 
 
Bei uns zu Gast: Ilse Werner E.P.
A) Wir machen Musik
B) Ja, das ist meine Melodie
C) Sing' ein Lied, wenn du mal traurig bist
D) Die kleine Stadt will schlafen geh'n
Ariola 36 729 C (1959)
A) Capito
B) Ein bißchen Seligkeit
(Among My Souvenirs)
Ariola 35 060 A (1959)
A) Eine Liebe ohne Ende
B) Baciare
Ariola 35 476 A (1960)
A) Baciare
B) Eine Liebe ohne Ende
Ariola 35 476 A (1960) diff. Cover
A) Was sind schon 50 Jahre
B) So war es, so ist es, so bleibt es
Ariola 10 805 A (1971)


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